Chronik

2000 bis heute

2017 ab 15.09.17 übernimmt Pfarrer Mag. Heinz Purrer als Pfarrprovisor die Leitung unserer Pfarre.

2017 am 21.07.17 verstirbt unser Pfarrer Pater Markus Lichtenwagner nach langer schwerer Krankheit.

2012 im November/Dezember 2012 findet die dringend (wegen Einsturzgefahr) notwendige Sanierung der Friedhofsmauer im Norden statt.

2012 am 17.6.2012 feiert Pater Markus Lichtenwagner sein 25-jähriges Pfarrjubiläum.

2010 führt Generalvikar Univ. Prof. DDr. Severin Lederhilger eine Pfarrvisitation durch.

2005 erfolgt eine Außenrenovierung der Kirche (Ausbesserung Kirchendach, Erneuerung des Turmdachs, Beleuchtung des Kirchenplatzes, Trockenlegung/Ausbesserung der Außenfassade, neue Ziffernblätter der Kirchenuhr, Restaurierung des Turmkreuzes, Rückbau des Seiteneingangs) mit Gesamtkosten von ca. 260.000 Euro (davon ca. 160.000 Euro von der Pfarre aufgebracht).

2001 erhält die Kirche eine neue Orgel des Orgelbaumeisters Kögler aus St. Florian (Gesamtkosten: ca. 1,7 Mio Schilling, nahezu vollständig durch die Pfarre selbst getragen). Die Disposition der neuen Orgel erfolgte durch Prof. Gustav Auzinger. Die Weihe der Orgel erfolgt am 30.9.2001 durch Abt Gottfried Hemmelmayr.

2001 am 18. Februar 2001 „verabschiedet“ die Pfarre Mesner Matthäus Schmid mit einem Festgottesdienst zu seinem 55jährigen Mesner-Jubiläum.

20. Jahrhundert

1997 wird der Innenraum renoviert und frisch ausgemalt.

1995 führt Bischof Maximilian Aichern eine Pfarrvisitation durch und spendete im Zuge dessen das Sakrament der Firmung.

1993 – 1994 wird das neue Pfarrheim mit einer Wohnung für den Pfarrer errichtet (Gesamtkosten: ca. 7,7 Mio Schilling, davon wurden 2,5 Mio Schilling durch die Pfarre selbst getragen). Die Planung erfolgte durch Ing. Alfred Nöbauer (Architekturbüro DI Pogert).

1992 wird das alte Pfarrhaus aus dem Jahre 1811 mitsamt dem im 20. Jhdt. angebauten Pfarrheim abgerissen.

1987 Pater Markus Lichtenwagner wird neuer Pfarrprovisor (Liste der Pfarrer)

1985 führt Bischof Maximilian Aichern eine Pfarrvisitation durch und spendete im Zuge dessen das Sakrament der Firmung.

1982 findet zum ersten Mal eine Pfarrgemeinderatswahl statt.

1974 findet eine Außenrenovierung der Kirche statt.

1973 wird ein Pfarrgemeinderat in der Pfarre Kirchberg installiert.

1964 wird eine neue Turmspitze errichtet und am 15.11.1964 wird ein Turmkreuz angebracht.

1963 – 1968 erfolgt ein Innenumbau der Kirche.

1958 im Juni 1958 wurden drei neue Glocken geweiht.

1955 neues Kriegerdenkmal am 4.9.1955 durch den katholischen und evangelischen Pfarrer geweiht.

1933 am 10. September 1933 wird das Kriegerdenkmal enthüllt.

1923 am 15.7.1923 werden von Domscholaster Prälat Dr. Josef Lohninger vier neue Glocken geweiht (Gesamtkosten 79,905.100 Kronen).

1921 wurden Zinkpfeifen in die Orgel eingebracht.

1918 am 3.1.1918 werden im Auftrage des K.u.K. Kriegsministeriums 23 Pfeifen mit einem Gewicht von 31kg Zinn aus der Orgel entnommen.

1917 am 1.11.1917 wird eine weitere Glocke abgenommen.

1916 am 6.12.1916 werden zwei Glocken abgenommen.

1914 wird eine Orgel von Orgelbauer Johann Lachmayr, groherzoglicher Meklenburgischer Hoforgelbaumeister aus Urfahr, um den Preis von 4.300 Kronen installiert.

vor 1900

IMG_00041880 – 1891 seit 1880 etappenweise Renovierung und neugotische Einrichtung. Am 10.1.1886 wird eine neue Kanzel geweiht, am 26.9.1886 erfolgt die Altarweihe durch Bischof Müller, 1887 Errichtung eines Marienaltars von Maurer-Wallesch und am 4.10.1891 Weihe der Herzjesu- und Marienstatue.

1860 am 29.8.1860 weiht Bischof Rudigier drei Glocken, die 4. Glocke wird am 11.5.1861 durch ihn geweiht.

1859 brennen bei einem Großbrand Kirche, Pfarrhof und Schulhaus ab. Dabei stürzt der Turm ein und fällt samt den Glocken auf das Kirchenschiff, wodurch das Kreuzrippengewölbe in diesem Bereich zerstört wird. Beim Wiederaufbau erhält das Kirchenschiff sein heutiges Tonnengewölbe. Die seitlichen Mauern mit den gotischen Fenstern bleiben erhalten.

1784 wird Kirchberg zu einer selbstständigen Weltpriesterpfarre.

1781 wird von Kaiser Josef II das Toleranzpatent erlassen, dass den evangelischen Christen die Religionsausübung erlaubt. Da sich genügend evangelische Familien in der Umgebung finden, wird in Thening im Jahr 1783 begonnen, ein Gebetshaus (zwar noch ohne Turm) und eine Schule zu bauen. Der Bau der Kirche erfolgt von 1856-59 und der Turm folgt 1867.

1774 In diesem Jahr brennt die Pfarrkirche in Kirchberg ab. Sie wird danach umgebaut und erhält einen 30 Meter hohen Turm, sowie zwei Glocken von der Axberger Kirche (die unter Josef II. abgebrochen wurde) und zwei weitere werden vom Stift Engelszell gespendet.

1770 Ungefähr zu dieser Zeit entsteht in Kirchberg die erste Schule unserer Gemeinde. Das Gebäude, die „Alte Schule“ (heute Musikheim) ist damals Pfarrhof, Mesner- und Schulhaus. Wie so oft in früherer Zeit hat die die Religion große Bedeutung in der Schule, welche auch bis 1870 fest in klerikaler Hand ist.

Mittelalter

1397 wird Kirchberg als Filialpfarrkirche von Schönering dem Stift Engelszell inkorporiert.

1333 werden die Glocken von Kirchberg in einem Ablaßbrief von Papst Johann XXII. erwähnt. Am 18.1.1333 nennt der in Avignon ausgestellte Ablaßbrief die Kirchen des Hl. Valentin in Kirchberg, des hl. Stephan in Schönering, des hl. Ulrich in Dörnbach und des hl. Blasius in Aspere (Axberg). Es wird festgelegt, dass beim Läuten der Abendglocken das Beten von 3 Ave Maria mit gebeugtem Knie erfolgen soll.

1256 wird die Kirche „Chirichperch“, die dem hl. Valentin geweiht ist, als Filialkirche der Pfarre Schönering erwähnt. Ein Pfarrhof ist damals bereits vorhanden. Die Kirche wird im gotischen Stil errichtet. Gestiftet wird die Kirche wahrscheinlich vom Geschlecht der „Kirchberger“.

1002 ist die erste urkundliche Erwähnung von Kirchberg.

8. Jhdt Die katholische Religion besteht schon lange vor der ersten urkundlichen Erwähnung, da die Christianisierung unserer Gegend um das Jahr 777 durch die Klostergründung in Kremsmünster erfolgte.

Quellen:
Erläuterungen zum Historischen Atlas der Österreichischen Alpenländer herausgegeben von der österreichischen Akademie der Wissenschaften. II. Abteilung Die Kirchen- und Grafschaftskarte; 7. Teil Oberösterreich von Heinrich Ferihumer; Wien 1956
Glockenkunde der Diözese Linz; Im Auftrage des bischöflichen Ordinariates verfaßt von Prälat Florian Oberchristl; Linz 1941
Gedenktage der Diözese Linz; Historischer Pfarrschematismus 1785 – 1985; DDr. Manfred Brandl; Linz 1986
Kirchen und Kapellen in den Pfarren der Diözese Linz; Eine kunstgeschichtlich-pastorale Dokumentation; Diözesanbischof Dr. Maximilian Aichern OSB; Linz 2001

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